10k – der erste Wettkampf

Nun war es also soweit – der 31.12.2014. Es war kalt, es war schweinekalt und den Tag davor hatte es so heftig geschneit dass ich ernsthaft darüber nachgedacht habe, nicht zu starten. Meinen letzten, kurzen Trainingslauf ließ ich besser ausfallen und hoffte einfach, dass das Wetter am nächsten Tag besser wird – und das wurde es.

Um halb 8 bin ich aufgestanden und habe den Tag mit meinem Lieblingsfrühstück – Haferflocken mit Alprosoja und Banane gestartet. Ganz gemütlich habe ich mich fertig gemacht und nochmal einen kurzen Check gemacht, ob ich alles was ich brauche eingepackt hatte

  • Laufschuhe
  • Handtuch
  • Wechselklamotten
  • Perso
  • Fahrkarte

Alles war eingepackt und ich war bereit zu gehen. Dick eingepackt im Wintermantel und Winterstiefel machte ich mich auf den Weg zur U-Bahn aber nicht ohne vorher halt bei Rewe zu machen und noch schnell ein Wasser und Kaffee zu holen. In der Ubahn dann also nocheinmal Kraft tanken, einen Proteinriegel futtern und dann ab zum Olympiapark mit einem kleinen Umweg, da ich mich noch mit einer anderen Mitläuferin getroffen habe.

Und dann nichts wie ab zur Eventarena, Tasche verstauen. Laufshirt anziehen und zur Sicherheit nochmal Blase geleert. Dann ging’s irgendwie ganz schnell und ich stand im Startblock. App gestartet, Kopfhörer ins Ohr – Mist. Kaputt. Aber die weibliche Intuition hat mich dazu verleiten lassen Ersatz Kopfhörer einzupacken. App checken und dann gings auch schon los. Irgendwie hab ich vergessen GPS zu starten und dass war ein Fehler. Bei KM 5 zeigte mir die App schon 7 Kilometer an aber davon ließ ich mich nicht entmutigen. Lief mal schneller, mal langsamer. Ließ mich nicht verleiten schneller zu laufen nur weil mich andere überholt haben. Den einen oder anderen habe ich dann später auch wieder überholt- Außerdem war es Winter, es lag Schnee und ich hatte kein Bock auf die Fresse zu fliegen. Hauptsache ankommen,das war alles was ich wollte. Auf den letzten Metern durchs Olympiastadion habe ich dann nochmal das Tempo angezogen und alles gegeben – bis ich nach 1:12 total glücklich, meinen Ersten Wettkampf erfolgreich gemeistert zu haben – die Ziellinie übertreten habe.

Im Ziel gabs dann Instatntmöchtegernzitronen Tee in einer Silvesterlauftasse. Ich mag das Instantzeug nicht, deswegen gabs auch nur ne halbvolle Tasse für mich.

Infiziert vom Laufen und vom Wettkampf war ich fest entschlossen, weitere Wettkämpfe zu laufen. Und das werde ich tun. Immer schneller, immer weiter. Bis an meine Grenzen gehen, und darüber hinaus. Und wer weiß, vielleicht laufe ich eines Tages einen Ultra oder sogar Triathlon wenn ich mich dann mit dem Schwimmen noch anfreunden kann.

Den Silvetserabend verbrachte ich dann gemütlich zu Hause, mit Sushi., Chips und einer Flasche Sekt und freue mich auf den nächsten Lauf.

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